Wundervolle Kuoria

Na seid ihr schon im Weihnachtsstress? Ich muss zugeben, das geht an mir total vorbei. Hier gibt es weder einen Baum noch sonstige Deko denn ich mag Weihnachten überhaupt nicht. Ich finde es total ätzend und vor allem der Gang in den Supermarkt nervt mich gerade unheimlich. Die Leute benehmen sich als ob nach Weihnachten alles ausverkauft ist.

Zum Glück hab ich mein Nähzimmer, in das ich mich zurück ziehen kann. Auf dem Plan stand eine Laptoptasche für den nächsten Urlaub zu nähen. Bei der Suche nach dem geeigneten Schnittmuster bin ich auf die Kuoria von Hansedelli gestoßen. Die genähten Beispiele fand ich toll und dann hab ich beschlossen, mir den Schnitt zuzulegen.

Es sind mehrere Größen im Schnitt enthalten und als erstes habe ich die Tasche in 8 Zoll genäht. Tatsächlich konnte ich bis auf das schwarze Kunstleder lauter Reste verwenden und das hat mich unheimlich gefreut denn diese Stoffe liegen immer nur rum und sind zu klein für alles. Nun habe ich eine tolle, neue Kosmetiktasche für den Urlaub aber als nächstes ist nun die Laptoptasche dran.

Genäht habe ich diese Kuoria mit breitem Rand damit auch was rein passt. Ich finde die Teilung außen ganz toll und innen hat sich auch noch ein Fach bekommen. Der Schnitt ist echt anspruchsvoll zu nähen aber die Anleitung ist super und wenn man sich daran hält auch gut zu meistern. Ich bin auf jeden Fall happy mit meiner neuen Kosmetiktasche und werde als nächstes die Laptoptasche angehen.

Arbeitszeit etwa 5 Stunden

Schnitt: Kuoria von Hansedelli

Material: Kunstleder in schwarz, Canvas mit den Dreiecken und Reststücke vom Dry Oilskin in beere habe ich alles bei Snapyl bestellt, der Innenstoff ist Webware aus meinem Fundus ebenso wie der Reißverschluss in petrol

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Meine Liebe zu Oilskin

Puh, ihr denkt bestimmt: die Alte wiederholt sich ständig. Es stimmt auch, aber ich kann nicht anders. Seitdem ich das Erste mal Dry Oilskin vernäht habe komm ich nicht mehr davon weg. Es ist wie eine Sucht 🙂

Aber eine schöne denn man kann ganz viel ganz tolle Dinge daraus zaubern oder in meinem Fall nähen. Nachdem meine letzte Tasche aus Dry Oilskin **klick** mal dringend eine Pause brauchte und auch die Farbe nicht zu allem passt habe ich entschieden, nochmal die selbe Tasche in einer anderen Farbe zu nähen.

Es ist wie schon beim letzten Mal die Tag und Nacht von Nähkind geworden. Für mich die perfekte Alltagstasche. Sie ist schön klein und somit auch nicht schwer zu tragen aber dennoch passt etwas mehr als Geldbörse und Schlüssel hinein. Eine kleine Wasserflasche oder ein Longsleeve sind überhaupt kein Problem für sie.

Ich freue mich sehr über meine neue tolle Tasche und trage sie auch schon fleißig durch die Gegend. Verratet ihr mir mal euren liebsten Schnitt für Taschen?

Schnitt: Tag und Nacht von Nähkind

Material: Dry Oilskin light in moosgrün von Snaply, Innenstoff ist ein Canvas auch von Snaply, aufgenähtes Label aus dem Adventskalender von Alles für Selbermacher, Metallteile und Reißverschluß auch von Snaply, den Knpof habe ich aus Fimo selbst gemacht

Arbeitszeit etwa 3 Stunden

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Mini Täschchen die Zweite

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Ich komm heute mal wieder mit einem Minitäschchen rum. Diese Täschchen sind einfach nur super mega praktisch! Braucht ihr was zum Verschenken oder wollt ihr Kleinigkeiten verstauen? Alles möglich und sieht auch noch nett aus!

Das tolle an den Kleinen ist ja, sie können aus Stoff- bzw. Reissverschlussresten genäht werden. Lieblingsstoffe müssen bei mir immer bis zum letzten Rest verbraucht werden und das Täschchen eignet sich perfekt dafür. Hier hab ich euch schon mal eins gezeigt und ihr seht, sie können total unterschiedlich aussehen. Diese hier hat sogar einen Boden aus meinem geliebten Dry Oilskin und ist somit auch noch robust.

Alles wird bei mir mittlerweile in den Täschen verstaut: Kleingeld, Brillenputztücher, Frauenkram und manchmal nutze ich sie sogar als Geldbörse wenn die Handtasche mal kleiner ausfällt. Wo verstaut ihr denn Kleinkram in eurer Handtasche?

Schnitt: Freebook Mini-Geldbeutel von Hansedelli

Stoffe: Dry Oilskin in beere von Snaply, gepunkteter Stoff ist ein Chambray von Volksfaden, Paspel ist ein Rest aus meinem Fundus

Arbeitszeit etwa 1 Stunde

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Noch eine Grete

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Mein absoluter Lieblingsschnitt für Geldbörsen ist ja die Grete von Machwerk. Ich nähe diesen Schnitt wirklich rauf und runter da ich ihn mega finde und mit den richtigen Stoffen klappt er prima und man hat sehr lange Freude daran.

Mich würde mal interessieren, welche Geldbörse ihr denn gerne näht da ich mich nach einem neuen Schnitt umschauen möchte. Also bitte verratet mir doch euren Lieblingsschnitt!

Diese Grete hab ich mal wieder aus Dry Oilskin genäht und ein Label selbst gemacht. Dry Oilskin ist einfach perfekt für einen Geldbeutel da er so schön robust ist. Meine letzte Grete ist auch aus diesem tollen Stoff. Wie ihr ein eigenes Label erstellt hab ich euch hier schon mal detailliert aufgeschrieben und dort findet ihr auch meine Grete.

Nun bin ich gespannt auf eure Tips zu Geldbeutel-Schnitten (was für ein Wort) und natürlich würde mich interessieren, wie ihr meine Grete findet.

Schnitt: Grete von Machwerk

Arbeitszeit: etwa 4 Stunden

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Material: Dry Oilskin light in tannengrün von Snaply, metallisierter Reißverschluss von Snaply, Label aus Snappap in hellbraun von Snaply aber selbst bestempelt, die Innenstoffe ist Webware aus meinem Fundus, der tolle Stempel und die Stofffarbe sind aus dem Adventskalender von Alles für Selbermacher

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Die perfekte Bauchtasche

Ich liebe Bauchtaschen zum Weggehen und für Festivals weil man alles kompakt dabei hat was man braucht aber gleichzeitig die Hände frei hat. Ich hab tatsächlich schon einige genäht und auch gekauft aber irgendwie waren alle zu klein – was hauptsächlich an meiner großen Geldbörse liegt. Gleichzeitig sollte die Bauchtasche aber auch nicht zu ausladend sein da sie sonst ja auch blöd aussieht.

Nun hab ich sie gefunden – die für mich perfekte Bauchtasche! Bei der Suche bin ich auf die Theodora von Funkelfaden gestoßen. Das ist tatsächlich ein ziemlich neuer Schnitt und da dachte ich, probiere ich sie mal aus. Und tatsächlich, sie ist absolut perfekt für meine Bedürfnisse. Sie musste natürlich den Praxistest auf einem Festival bestehen aber das hat sie mit Bravour gemeistert. Es gibt auf der Seite von Funkelfaden sogar ein Video um die Theodora zu nähen. Außerdem findet ihr dort auch viele andere Freebooks. Ich muss zugeben, bisher kannte ich die Seite überhaupt nicht doch ein Besuch dort lohnt sich auf jeden Fall.

Genäht habe ich die Tasche aus Dry Oilskin da sie auch robust sein muss. Dafür (und noch für vieles andre) ist das echt der perfekte Stoff! Er lässt sich toll vernähen, sieht gut aus und ist auch noch wasserabweisend da er beschichtet ist. Vorne drauf hab ich mal wieder ein Label selbst gemacht. Wie das geht könnt ihr hier nachlesen. Ich finde ein (selbstgemachtes) Label verleiht dem Nähwerk immer noch den letzten Schliff.

Schnitt: Theodora von Funkelfaden (Freebook)

Material: Außenstoff ist der Dry Oilskin light in Tannengrün von Snaply, Innenstoff aus meinem Stoffschrank, metallisierte Reißverschlüsse auch von Snaply, Label aus Snappap in hellbraun von Snaply, Reißverschlussanhänger hab ich mal irgendwo gekauft, Gurtband ist aus Baumwolle vom Nähkaufhaus, Metallteile von Snaply

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Geldbörse Grete und Tutorial für das Erstellen eines Labels aus Snappap

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Wahrscheinlich ist es ja kein Geheimnis mehr, dass ich sehr gerne Geldbörsen nähen und noch viel lieber die Grete von Machwerk. Eine Geldbörse zu nähen ist wie Lego bauen, es muss Schritt für Schritt und sehr sorgfältig vorgegangen werden damit das Ergebnis am Ende auch zusammen passt.

Das i-Tüpfelchen auf Taschen und Geldbörsen ist sicherlich ein Label oder irgend eine Verzierung. Ich habe mich hier dazu entschlossen, kein Label zu kaufen sondern selber eins herzustellen.

Ihr braucht:

+ Snappap in eurer Wunschfarbe

+ Stempel

+ Stoffmalfarbe und Pinsel

+ Bügeleisen

Zuerst wird der Stempel mit Stoffmalfarbe mit Hilfe des Pinsels bestrichen. Versucht das schön gleichmäßig zu machen dann wird das Ergebnis auch schöner. Dann einfach ein paar Mal auf das Snappap stempeln, dabei aber nicht zu nah aneinander, dass ihr die einzelnen Labels auch ausschneiden könnt. Jetzt ist es wichtig, die Farbe gut trocknen zu lassen, am Besten über Nacht. Nun legt ihr ein altes Stück Baumwollstoff auf die Labels und bügelt drüber. Wichtig! Die Dampffunktion am Bügeleisen muss auf jeden Fall ausgeschaltet sein. Ich bügele immer auf der Baumwoll-Stufe und schon so 30 Sekunden. Jetzt ist die Farbe fixiert und ihr könnt eure Labels nach Belieben ausschneiden.

Ich werde in Zukunft öfters eigene Labels machen, ich finde das sieht einfach toll aus und man hat so viele unterschiedliche Möglichkeiten. Natürlich freue ich mich auch wenn ihr mir mal eure selbstgemachten Labels zeigt!

So, nun aber zur Grete: ich kann nur sagen, es ist so ein toller Schnitt, für mich der perfekte Geldbeutel! Ich habe davon schon so einige für mich genäht. Hier und hier habe ich euch schonmal welche gezeigt. Nun musste aber mal wieder eine neue Grete her und zwar nicht aus irgendeinem Stoff sondern aus Dry Oilskin! Dieser Stoff ist einfach perfekt für Taschen und Geldbörsen da es sich um gewachste Baumwolle handelt und dadurch wird der Stoff sehr wiederstandsfähig – perfekt für Alltagsgegenstände!

Die Grete gibt es ja in 2 Größen und ich nähe immer die Große da ich sowieso immer eine Handtasche dabei habe ich sie 6 Kartenfächer hat. Das finde ich sehr praktisch und man muss nichts suchen. Außerdem ist das Münzfach mit einem Reißverschluss verschlossen, es fällt also nichts raus und man findet darin auch sein Kleingeld sehr schnell. Der umlaufende Reißverschluß der Grete stellt auch sicher, dass man nichts verliert und alles schön dort bleibt wo es sein soll. Also ihr seht schon, ich finde den Schnitt einfach Hammer!

Arbeitszeit etwa 4 Stunden

Material: Dry Oilskin light in aubergine von Snaply, metallisierter Reißverschluss von Snaply, Label aus Snappap in hellbraun von Snaply aber selbst bestempelt, die Innenstoffe ist Webware aus meinem Fundus, der tolle Stempel und die Stofffarbe sind aus dem Adventskalender von Alles für Selbermacher

Schnitt: Geldbörse Grete von Machwerk

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Eine Tasche für den Alltag

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Schon lange wollte ich eine Tasche in der perfekten Größe haben, die alles mitmacht. Nunja, einfach zu finden ist so eine Tasche ja überhaupt nicht, also selber nähen. Doch auch da gibt es so viele unterschiedliche Schnitte das die Wahl nicht einfach ist.

Einige Taschen kamen dann in die engere Auswahl und geworden ist es dann die Tag und Nacht Crossbody Bag von Nähkind. Diese Tasche hat für mich die perfekte Größe. Sie ist nicht zu groß aber es passt doch ziemlich viel rein. Ich war echt verwundert wie geräumig sie ist. Außerdem benötigt man nur 0,5 Meter für den Außenstoff und ich konnte sogar den Henkel noch aus dem selben Stoff nähen.

Nachdem der Schnitt festgestanden ist musste ja noch der Stoff ausgewählt werden. Alles nicht so einfach bei der Auswahl! Ich wollte unbedingt einen Stoff der viel aushält aber Kunstleder wollte ich auch nicht verwenden.

Dann stolperte ich über einen Stoff, der nennt sich Dry Oilskin und wurde wohl in England für Reitbekleidung verwendet. Er besteht zu 100% aus Baumwolle und wird gewachst und ist somit wasserabweisend. Eigentlich der perfekte Taschenstoff. Gewaschen werden sollte er nicht aber man kann ihn mit kaltem Wasser und einem weichen Schwamm bearbeiten. Das sollte doch reichen.

Er lässt sich ganz toll verarbeiten und sieht sehr schön aus da er mit der Zeit einen Usedlook annimmt – ähnlich wie Leder. Ich bin vollends begeistert von dem tollen Stoff und habe zum Glück noch einen in einer anderen Farbe mitbestellt.

Welches ist denn euer ‚perfekter Taschenschnitt‘?

Schnitt: Tag und Nacht Crossbody Bag von Nähkind

Material: Außen Dry Oilskin in Aubergine von Snaply, Innen elastische Baumwolle Asia von Hilco, bestellt bei Myo Stoffe, H 250, Metallteile auch alle von Snaply

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