Summerfeeling

Nach dem grau des Winters musste ich mir unbedingt einen roten Rock nähen um den Winter zu vertreiben und den Frühling zu locken. Ich hoffe ja sehr das es auch funktioniert. Ich habe die Kälte und das triste Wetter so satt und warte sehnsüchtig auf das grün welches der Frühling hoffentlich bald bringt.

Vor kurzem habe ich mir auf Makerist von Prachtkinder einen Minirock gekauft. Ich hatte bisher noch keinen Schnitt von ihr und war sehr gespannt. Der Rock hat sehr viele Variationen, verschiedene Längen und er kann entweder aus dehnbaren Stoffen oder aus Webware genäht werden. Was mir total gut gefällt und auch der ausschlaggebende Punkt zum Kauf war, waren die Falten und die Passe vorne.

Ich vernähe sehr gerne Webware und deshalb hab ich den Rock aus nicht dehnbarem Stoff genäht. Der rote Stoff mit den Punkten war übrigens mal ein langes Dirndl welches ich bestimmt nie wieder getragen hätte und so kam mir die Idee daraus diesen Rock zu nähen.

Der Schnitt ist echt einfach zu nähen und macht, wie ich finde, richtig was her. Ich habe mich dagegen entschieden, die Naht zwischen der Passe mit einem Paspelband hervorzuheben weil der Stoff an sich schon eher auffällig ist. Als Länge habe ich die lange Version gewählt, allzu kurz sollte es in meinem Alter auch nicht mehr sein. Was ich am Rock ganz toll finde sind die Taschen. Ich brauche eigentlich immer Taschen und sei es nur um die Hände darin zu verstecken.

Für den Bund hat man zwei Möglichkeiten. Die erste Version ist, man näht einfach einen Bündchenstoff als Bund an oder Version zwei, man zieht einen Gummi in einen festen Bund aus dem Rockstoff. Ich habe mich für Version zwei entschieden und finde es ganz toll, dass der komplette Rock aus einem Stoff ist.

Von Prachtkinder gibt es auch noch ein Kleid und nach meinen guten Erfahrungen mit dem Rock werde ich mir den Schnitt wohl auch noch zulegen müssen. Habt ihr denn schon was von Prachtkinder genäht?

Natürlich gibt es den Rock auch auf meiner Facebook Seite zu sehen und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir dort einen Besuch abstatten würdet.

Schnitt: Minirock mit Passe von Prachtkinder

Stoff: ein altes Dirndl

Arbeitszeit: etwa 2 Stunden da Webware ja komplett versäubert werden muss

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Süßes Babyset

Ich nähe so gerne für Babys da das Ergebnis immer so süß ist. Dieses Mal war es ein Geschenk zur Hochzeit für eine liebe Freundin die schwanger ist. Sie möchte sich überraschen lassen, ob es ein Junge oder Mädchen wird, deshalb hab ich versucht, unisex zu nähen.

Ich habe mich beim Pulli für den Trotzkopf von Schnabelina entschieden da man so schön Stoffe mixen kann bei dem Schnitt. Außerdem ist der Ausschnitt schön weit und man kann ihn problemlos überziehen. Einige Mamis haben mir schon gesagt, dass der Pulli super praktisch wäre.

Die Mütze habe ich auch schon öfters genäht, ich finde die so zucker mit dem Schirmchen. Auch hier können so toll Stoffe gemixt werden. Der Schnitt ist von Textilsucht und geht übrigens auch für uns Große, vielleicht brauch ich auch eine Mütze mit Schirmchen 🙂

Die passende Pumphose darf natürlich bei keinem Outfit fehlen und hier habe ich mich für Karlchen Knopf von Konfettipatterns entschieden. Die Hose finde ich für Kinder total toll da sie eigentlich eine Knickerbocker Hose ist und sehr lange Bündchen hat. Deshalb kann sie sehr lange getragen werden – erst als lange Hose und dann als Kurze.

Näht ihr eigentlich auch so gerne Babysachen? Ich kann da richtig kindisch werden und zur Resteverwertung ist es auch so genial.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mich auch auf Facebook besuchen würdet.

Hose: Karlchen Knopf von Konfettipatterns

Pulli: Trotzkopf von Schnabelina

Mütze: Ratz Fatz Mütze von Textilsucht

Material: alles Reste aus meiner Restekiste

Arbeitszeit: ca 2 Stunden

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Miss Kuschelkäfa von Käfachen – mein neuer Lieblingsschnitt

Als die liebe Sandra von Käfachen zum Probenähen aufrief, wusste ich noch nicht, dass ich mir einen neuen Lieblingspulli nähen würde. Aber nun erst mal von vorn.

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Ich freute mich sehr als ich als Probenäherin für die Miss Kuschelkäfa ausgewählt wurde da ein Hoody getestet werden sollte und dann auch noch einer mit ganz vielen Teilungen. Der Schnitt schrie nach mixen von Stoffen und verarbeiten von Reststücken.

Der Hoody kann entweder als Pulli oder als Jacke genäht werden, man hat die Möglichkeit, Taschen einzunähen und die Wahl zwischen Kragen und Kapuze. Außerdem gibt es ein Tutorial für Daumenlöcher in den Bündchen, eine Stillvariante oder man kann für sein Baby einen Trageeinsatz nähen. Miss Kuschelkäfa kann auch in einem Stück genäht werden, also ohne die ganzen Teilungen. Ihr seht es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten was ich ganz toll finde. Ich habe mich für die Variante mit Kapuze entschieden und den Pulli ohne Taschen genäht.

Ich entschied mich beim ersten Hoody, nur die Mitte farblich abzusetzen und sonst einen sandfarbenen Sweat zu nehmen. Beim Zusammennähen gilt es, aufmerksam zu sein wegen der vielen verschiedenen Teile. Mit ein bischen Konzentration klappt das aber wunderbar.

Bei diesem Hoody habe ich mich für weiße Bündchen entschieden. Leider hab ich nicht bedacht, dass weiß sehr anfällig für Schmutz ist und dies als Armbünchen nicht wirklich sinnvoll ist. Nun ja, dieser Hoody wird wohl öfters gewaschen…

Was Bündchen betrifft bin ich sowieso sehr wählerisch. Am allerliebsten mag ich die Bündchen von Swafing. Zu Beginn meiner Nähzeit hatte ich immer wieder das Problem, dass sich die Bündchen nach zwei Mal tragen so sehr ausgedehnt haben dass ich Neue annähen musste. Das hat mich so sehr geärgert also hab ich unterschiedliche ausprobiert und mich letztendlich für Swafing Bündchen entschieden. Diese behalten auch nach mehrmaligem Waschen schön die Form und leiern überhaupt nicht aus.

Aber nun zurück zu Miss Kuschelkäfa: Ich finde der Schnitt ist absolut traumhaft! Schon bei der ersten Anprobe war klar: das wird mit Sicherheit mein neuer Lieblingsschnitt. Das sage ich nicht nur, weil ich probenähen durfte, sondern weil ich das Ergebnis einfach genial finde! Die Teilungen wirken soooo schön und es passt alles perfekt aufeinander.

Als es dann ans Bilder machen ging war ich gar nicht glücklich. Es war tagelang bewölkt, die Sonne ließ sich nicht blicken und es war sau kalt. Es ging aber nicht anders, es mussten Bilder her also habe ich in den sauren Apfel gebissen. Ich finde sie sind trotz allem schön geworden.

Ihr solltet euch hier unbedingt die wunderschönen Hoodys und Jacken anschauen welche beim Probenähen entstanden sind. Es war eine wirklich nette Runde und die Mädels haben teilweise traumhafte Miss Kuschelkäfa genäht. Ich bin echt total begeistert wie wandelbar dieser Schnitt ist. Ich denke der lieben Sandra von Käfachen ist hier echt ein Geniestreich gelungen. Ich bin überzeugt das wir zukünftig gaaanz viele Miss Kuschelkäfa zu sehen bekommen. Übrigens gibt es den Schnitt natürlich zu kaufen und zwar hier und hier. Außerdem würde ich mich sehr darüber freuen wenn ihr mich auf Facebook besucht.

Schnitt: Miss Kuschelkäfa von Käfachen

Arbeitszeit: aufgrund der vielen Teilungen ca 5 Stunden

Material: sandfarbener Sommersweat von Evli´s Needle, bunter Jersey und Kordeln von Alles für Selbermacher, Bünchen von Swafing

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Wie ich mich erfolglos dem Trend wiedersetzen wollte

Turnbeutel

Turnbeutel sieht man schon länger überall – nicht nur mehr beim Sport. Eigentlich war ich der Meinung, ich komme um den Trend rum. Doch glücklicherweise war dem nicht so und mittlerweile kann ich sie auch bei mir nicht mehr wegdenken.

Ich finde die Beutel mittlerweile einfach zu praktisch, vor allem wenn man in der Stadt unterwegs ist. Man hat zwei Hände frei und ich habe auch immer das Gefühl, es kann mir nichts geklaut werden weil der Beutel ja fest verschlossen ist.

Es musste also noch ein Zweiter her, den Ersten hab ich euch ja schon hier gezeigt. Ich habe mich wieder für die Anleitung von Crearesa entschieden doch dieses Mal habe ich die kleine Variante ohne die vielen Teilungen genäht. Die Anleitung ist super beschrieben und der Beutel ist Ratz Fatz fertig gewesen.

Momentan stehe ich voll auf das metallisierte Kunstleder in Kupfer von Snaply und dieses habe ich hier als Boden verwendet. Es ist total weich und lässt sich sehr einfach vernähen. Als Kombistoff wählte ich den tollen Canvas aus dem Adventskalender von Alles für Selbermacher. Ich finde der passt einfach perfekt zum Kunstleder.

Ich bin mir sicher, dies wird wohl nicht der letzte Beutel bleiben, er ist so schnell fertig und Frau braucht ja einen passenden zu jeder Jacke! …und ich habe einige Jacken 🙂

Ich würde mich sehr freuen wenn ihr mich auch auf Facebook besucht.

Schnitt: Turnbeutel Resa von Crearesa

Material: Kunstleder in Kupfer von Snaply; Canvas, Kordel und Label aus dem Adventskalender von Alles für Selbermacher

Arbeitszeit etwa 1 Stunde

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Geldbörse für mich

Grete von Machwerk

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Ich habe mir doch tatsächlich noch eine Geldbörse genäht. Die erste hab ich euch ja schon hier gezeigt und weil die so toll geklappt hat musste nun eine Zweite her.

Dieses Mal hab ich außen ganz normale Webware genommen und mit Volumenvlies H630 und zusätzlich noch mit Decovil Light verstärkt. Bei Webware benötigt man das Decovil Light auf jeden Fall damit der Geldbeutel auch schön Stand hat und nicht so schnell zerknautscht wirkt.

 

Als besonderen Hingucker habe ich ein fertiges Label aufgenäht welches in meinem tollen Adventskalender von Alles für Selbermacher drin war. Das Label passte farblich einfach zu perfekt dazu! Ich kann euch gar nicht sagen wie schade ich es finde, dass Weihnachten vorbei ist und ich nicht mehr jeden Tag ein Türchen aus dem genialen Kalender öffnen kann.  Der Kalender ist echt wärmstens zu empfehlen, es waren sooooo schöne Dinge drin.

Den gepunkteten Baumwollstoff der Außenseite habe ich innen nochmal wiederholt und dazu einen schlichten, grauen Baumwollstoff kombiniert. Zu gerne hätte ich wieder den metallisierten Reißverschluss vom letzen Geldbeutel genommen aber egal aus welchem Standpunkt man es betrachtete, der passt leider einfach nicht dazu.

 

Wieder musste ich feststellen, ich vernähe einfach unheimlich gerne Webware und freue mich immer eine Geldbörse oder eine Tasche zu nähen. Das genaue Arbeiten liegt mir und es macht mir auch Spaß, Schritt für Schritt der Anleitung zu folgen. Ich weiß, das ist nicht jedermanns Sache doch mir bereitet es Freude.

Da werden bestimmt noch mehr folgen. Ich bräuchte dringend mal eine kleinere Tasche als die Schnabelina Bag – einfach für den Alltag. Habt ihr dafür schöne Empfehlungen?

Besucht mich gerne auch auf Facebook

Schnitt: Geldbörse Grete von Machwerk

Material: Webware und Reißverschluss aus meinem Lager, Smile Label aus dem Adventskalender von Alles für Selbermacher

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Lesja Nummer 2

Im Rahmen des Probenähens für Textilsucht habe ich noch eine 2. Lesja genäht. Wie schon meine Erste ist sie aus Viskosejersey. Für ein Oversizeshirt ist diese Stoffart ideal da Viskose einfach traumhaft schön fällt.

Diesen Stoff habe ich in unserem Stoffladen erstanden und ich habe mich gleich in die grafischen Muster verliebt. Ich muss zugeben, diese Lesja trage ich noch lieber als meine erste da ich einfach den Stoff so toll finde.

 

Auch hier habe ich das Shirt an Ärmel und Saum einfach umgenäht und keine Bündchen gemacht und natürlich darf die Raffung an den Seiten auch nicht fehlen. Auch hier habe ich wieder mit Framilastic gerafft und ich finde das wird einfach schöner als mit Gummiband.

Ich kann euch nur nochmal sagen, das Shirt ist ganz toll. Es ist super schnell genäht und man hat direkt was schönes zum Anziehen. Ich mag einfache Projekte zwischendurch sehr gerne denn dann hab ich auch wieder die Muse, mich auf ein komplizierteres Schnittmuster einzulassen wie zum Beispiel dieser Geldbeutel.

Ihr müsst euch unbedingt die anderen Designbeispiele der Mädels anschauen, es sind soo tolle Lesjas entstanden. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welche mir am Besten gefallen. Gerade gibt es den Schnitt bei der 2€ Aktion von Makerist und ich kann ihn euch wärmstens ans Herz legen also schlagt am Besten gleich zu!

Schnitt: Lesja von Textilsucht

Stoff: Viskosejersey aus unserem Stoffladen

Arbeitszeit: 1,5 Stunden

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Lieblingsstück

Mein neues Portemonnaie

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Kupfer ist irgendwie total zu meiner Lieblingsfarbe mutiert seitdem ich mir im Sommer Ohrringe in dieser Farbe zugelegt habe. Nun musste ich unbedingt Kunstleder in Kupfer und natürlich die passenden Reißverschlüsse kaufen. Einen neuen Geldbeutel brauchte ich auch also war die Idee zum neuen Projekt schnell geboren.

Nun ist aber das Kombinieren mit anderen Stoffen bei der Farbe nicht so einfach. Ich habe hin und her überlegt und mich schließlich für Grautöne entschieden. Grau oder schwarz gehen eigentlich immer aber schwarz im Geldbeutel finde ich schwierig. Ich hatte mal eine Tasche mit schwarzem Futter und das war wie ein schwarzes Loch in dem nichts auffindbar war – also grau.

Beim Schnitt habe ich auf Bewährtes zurück gegriffen, nämlich auf den Schnitt Namens Grete von Machwerk. Diesen Schnitt habe ich zuvor schon als Geldbeutel vernäht und er ist echt toll. Ich mag es nicht, wenn ein Geldbeutel eine Lasche hat weil ich das Öffnen und Schließen dadurch sehr umständlich finde. An der Kasse muss es meistens schnell gehen und ich habe keine Lust mit Druckknöpfen oder ähnlichem zu hantieren.

Die Grete hat einen umlaufenden Reißverschluss, es geht sehr schnell sie zu öffnen und es wird auch bestimmt nichts raus fallen. Außerdem gibt es 6 Fächer für Karten, nochmal 4 getrennte Abteile für Scheine oder Zettelchen und zusätzlich in der Mitte ein Münzfach auch mit Reißverschluss.

Der umlaufende Reißverschluss ist etwas tricky zum Einnähen aber wenn man Schritt für Schritt vorgeht dann klappt es ganz gut. Ich finde Geldbörsen sind generell sehr umständlich zu nähen, es gibt sehr viele Teile und vor allem muss man sehr genau sein und auch immer bügeln. In der Anleitung zur Grete gibt es sogar einen Bügelplan!

Ich liebe meinen neuen Geldbeutel und auch die Farbe. Die ist momentan echt total meins. Wie gefällt er euch denn?

Schnitt: Grete von Machwerk

Zubehör: Kunstleder und metallisierter Reißverschluss von Snaply, Futterstoff und Reißverschluß des Innenfachs aus meinem Fundus

Arbeitszeit etwa 3 Stunden

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